21.11.2025

SpiOST-Klausurtagung 2025: Der Verband stellt die Branche neu auf

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Die Orthopädie-Schuhtechnik steht vor großen Veränderungen – und der SpiOST übernimmt entschlossen die Führung.

Auf der zweitägigen Klausurtagung am 20. und 21. November 2025 im Dämeritzsee-Hotel in Berlin wurden richtungsweisende Entscheidungen getroffen, die die Entwicklung der gesamten Branche nachhaltig prägen werden.

Unterstützt wurde die Tagung von Schirmherr Karl-Sebastian Schulte (Geschäftsführer des UDH/ZDH). Sein zentraler Satz aus dem Strategiedialog machte deutlich, wie sehr der SpiOST inzwischen als Stimme der Branche wahrgenommen wird:

„Wenn ich mit dem Präsidenten des SpiOST spreche, spreche ich mit der Orthopädie-Schuhtechnik.“

Ein stärkeres Signal kann ein Verband nicht bekommen.

Professionalisierung: Der SpiOST geht den nächsten Schritt

Der Verband setzt seinen Modernisierungskurs konsequent fort und entwickelt seine Geschäftsstelle in Berlin zu einer leistungsfähigen, zentralen Organisationseinheit. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt eine Interimsgeschäftsführung die operative Leitung. Unterstützt wird sie durch die Vorstandsassistenz sowie zwei weitere Mitarbeitende, darunter eine wissenschaftliche studentische Kraft. Dadurch wird der Verband künftig verlässlich erreichbar, handlungsfähig und sichtbar sein. Bis 2027 soll die Geschäftsstelle vollständig aufgebaut und eine dauerhafte Geschäftsführung etabliert sein. Damit entsteht erstmals eine Struktur, die der bundespolitischen Bedeutung des Berufs gerecht wird.

Modernisierung des Berufsbildes startet 2026

Ein zentrales Zukunftsprojekt ist die Überarbeitung der Ausbildungsordnung und der Meisterprüfungsverordnung. Die Arbeiten beginnen 2026 und sollen ein zeitgemäßes, attraktives und zukunftsfestes Berufsbild schaffen. Ziel ist auch die Integration des neuen Diabetes-Zertifikats I–IV in die Prüfungen. Damit setzt der SpiOST ein starkes Signal für die Nachwuchsförderung und die fachliche Weiterentwicklung des Berufsstandes.

Bürokratieabbau als dringende politische Aufgabe

Die Betriebe leiden seit Jahren unter wachsendem bürokratischem Druck – ein Problem, das die Versorgungsqualität gefährdet und Ressourcen bindet. Der SpiOST macht diesen Missstand nun zum politischen Schwerpunkt. 2026 wird der Verband verstärkt mit konkreten Beispielen aus dem Versorgungsalltag in Berlin auftreten, um realistische und praxisnahe Lösungen einzufordern. Die Botschaft ist klar: Die Orthopädie-Schuhtechnik braucht weniger Verwaltung und mehr Zeit für die Menschen, die sie versorgt.

Die Dämeritzer Erklärung: Ein klarer Wille zur Geschlossenheit

Zum Abschluss der Klausurtagung wurde die Dämeritzer Erklärung verabschiedet. Sie bestätigt die Rolle des SpiOST als bundesweite Stimme der Orthopädie-Schuhtechnik und legt fest, dass der Verband seine Strukturen professionalisiert, das Berufsbild modernisiert, den Bürokratieabbau vorantreibt und die Zusammenarbeit mit handwerklichen Spitzenorganisationen sowie weiteren Marktpartnern weiter stärkt. Die Erklärung ist Ausdruck eines klaren gemeinsamen Willens und markiert den Beginn eines neuen Kapitels.

Ein Wendepunkt für die Branche

Die Klausurtagung war mehr als ein internes Treffen. Sie war ein Zeichen der Entschlossenheit. Zum ersten Mal wurde ein umfassender, mehrjähriger Aufbau- und Professionalisierungspfad beschlossen. Die Landesvertretungen und Mitglieder haben gezeigt, dass sie bereit sind, den Verband geschlossen in die Zukunft zu führen. Der SpiOST hat damit bewiesen, dass er nicht nur reagieren, sondern gestalten will.

Wer in der Orthopädie-Schuhtechnik Verantwortung trägt, erkennt an diesem Wochenende, dass hier der Ort ist, an dem Zukunft entsteht. Der SpiOST ist bereit, diese Zukunft zu führen – klar, verlässlich und engagiert für alle, die Orthopädie-Schuhtechnik leben.

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v.l.n.r.: Karl-Sebastian Schulte (UDH/ZDH), Ralf Krämer, Henrik Enke, Uwe Brandscheidt, Thomas Ehrle, Andreas Hoppe, Mathias Bucksteeg, Kurt Bonert, Denis Blau, Andy Paulig, Holger Nickel, Martin Spelz, Uwe Petters, Christine Rose, Philip Zech, Sevil Paulig, Jens Schulte, Hilmar Benthin, Bernd Rosin-Lampertius, Katja Metan, David Haßler, Markus Keil, Alexander Zeitler