🎥 Wir halten Deutschland am Laufen
Neuer SpiOST-Kurzfilm macht auf die Folgen ausufernder Bürokratie im Gesundheitshandwerk aufmerksam
Immer mehr Zeit für Anträge, Rückfragen und Genehmigungen und damit immer weniger Zeit für die eigentliche Versorgung von Menschen. Mit dem Kurzfilm „Wir halten Deutschland am Laufen“ macht der Spitzenverband für Orthopädie-Schuhtechnik e. V. (SpiOST) auf ein Problem aufmerksam, das viele Betriebe der Orthopädieschuhtechnik täglich erleben.
Der Film verzichtet bewusst auf politische Debatten oder Statistiken. Stattdessen berichten Orthopädieschuhmachermeister aus ihrem Berufsalltag, vom selbstständigen Unternehmer über Obermeister bis hin zum Präsidenten des SpiOST. Sie schildern, wie bürokratische Anforderungen zunehmend die Zeit verdrängen, die eigentlich den Patientinnen und Patienten gewidmet sein sollte.
Dabei geht es längst nicht nur um Genehmigungsanträge oder die regelmäßige Präqualifizierung. Nach Ansicht des SpiOST zeigt sich das Problem vor allem in einem System, das von den Betrieben immer neue Nachweise verlangt und ihre fachliche Kompetenz fortlaufend infrage stellt. Anstelle einer vertrauensvollen Zusammenarbeit müssen Versorgungen immer wieder begründet und Entscheidungen neu legitimiert werden.
Die Botschaft der Beteiligten ist eindeutig: „Lasst uns unsere Arbeit machen.“ Orthopädieschuhmacher beschäftigen sich jeden Tag mit den individuellen Bedürfnissen ihrer Patientinnen und Patienten. Sie verfügen über die notwendige handwerkliche und medizinisch-technische Expertise, um individuelle Versorgungen umzusetzen. Diese Kompetenz muss wieder stärker anerkannt und bürokratische Hürden müssen deutlich reduziert werden.
Parallel begleitet der Film einen Patienten, der auf dringend benötigte Hilfe wartet. Während Formulare ausgefüllt, Rückfragen beantwortet und Genehmigungen eingeholt werden, vergeht wertvolle Zeit, die den Betroffenen fehlt.
„Wir wollen Menschen helfen. Doch immer häufiger verbringen wir unsere Arbeitszeit am Schreibtisch statt in der Werkstatt.“
Mit dem Kurzfilm möchte der SpiOST die Auswirkungen übermäßiger Bürokratie sichtbar machen und eine gesundheitspolitische Diskussion über effizientere Versorgungsprozesse anstoßen. Weniger Verwaltungsaufwand würde nicht nur die Betriebe entlasten, sondern vor allem den Patientinnen und Patienten zugutekommen.
Die zentrale Botschaft des Films lautet:
„Bürokratie kostet Versorgungsqualität.“
Deshalb setzt sich der SpiOST für den Abbau bürokratischer Hürden und für eine Versorgung ein, bei der wieder das Wesentliche im Mittelpunkt steht: schnelle Entscheidungen, hochwertige handwerkliche Versorgung und das Vertrauen in die Expertise der Orthopädieschuhtechnik.
Schauen Sie sich den Film gerne hier an und teilen Sie ihn gerne, um gemeinsam auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.

